Eine SR im Wandel

1993
1994
1994
1997
1999
2000
2000
2000

Meine SR sah nicht immer so aus, wie sie heute aussieht. Im Laufe der Jahre hat sich immer mehr verändert. Im folgenden kann man die verschiedenen Umbau-Phasen sehen:

Meine SR 500 nach dem Kauf (1993):

  • 8 Vorbesitzer, Zustand: gepflegt aber rostig, ca. 46 Tkm beim Kauf.
  • Erstzulassung: 1982 (Baureihe: 2J4)
  • Leistung: 27 PS (war aber in Wirklichkeit mehr, da offener Ansaugstutzen)
  • Geschwindigkeit: 134 km/h (laut Tacho: 155 km/h - aber auch nur einmal...)
  • Gewicht: 173 kg

Dies ist das erste Foto meiner SR und zeigt schon nicht mehr den allerersten Kaufzustand. Man muss sich die Seitendeckel und das Heckbürzel wegdenken und die Chromgriffe durch löchrige Gummigriffe ersetzen. Außerdem war sie noch öliger und rostiger. Aber dann kommt es wohl hin...

Zweite Phase (1994):

  • Umlackiert mit schwarzem Dosenspray.
  • Dazu nach Vorbild "Honda Clubman" gelbe Trimline von Kaufhof (goldene hatten sie leider nicht).
  • Den YAMAHA-Schriftzug habe ich mit Revell Modellfarbe gelb angepinselt.

Dritte Phase (1994):

  • Speichenräder vom Gebrauchthändler.
  • Zwischenzeitlich wurde aus Gründen der TÜV-Unverträglichkeit der Auspuff gegen ein Zubehörteil der Firma MOTAD Inc. ausgetauscht. (Krümmer auch neu)
  • Der fiese Helm ist übrigens von der Uni-Fundsachenversteigerung (DM 5,-), die Schweißerbrille mit Sternmuster auf den Gläsern habe ich vom Flohmarkt (DM 10,-)

Vierte Phase (1996/97):

  • Irgend so ein Idiot hat mir das Rücklich kaputtgefahren, also habe ich es gleich gegen ein rundes ausgetauscht:
    Hella Treckerlicht von LOUIS mit gelber Bremsleuchte (legal bis Bj.82), zunächst noch an der orig. Halterung (mit Selbstbau-Adapter), dann mit dem dazugehörigen flachen Halter.
  • Dadurch ist das Nummernschild so tief gerutscht, dass der Sabberlatz nicht mehr zu sehen wäre (wenn ich ihn dran hätte).
  • Das Hella-Katzenauge habe ich mit mehreren Hefter-Laschen aus Metall (Büromaterial) an den Selbstbau-Nummernschildhalter (einfaches Alublech) angeschraubt. Das ist stabil und trotzdem elastisch genug um nicht nach 20 km abzubrechen.
  • Die (XS-)Blinker wurden direkt am Rahmenheck verschraubt und am Schutzblech geerdet, fertich is die Laube!
  • Nach dem Motto "nix Eckiges am Mopped" wurden auch noch runde XT-Spiegel angebracht. Lenkerbreite (über Spiegel): 110 cm.
  • Ein abgesägter Heckbügel verziert das Rahmenheck, ohne hinten zu stören und ist immer noch nützlich beim Aufbocken.
  • Ach ja, fast hätte ich's ja vergessen, der offene Ansaugstutzen (34 PS) wurde eingebaut und eingetragen. Dabei habe ich gemerkt, dass sie von Anfang an "offen" war, aber nun wenigstens legal! Der Austausch der Hauptdüse (300er) offenbarte, dass vorher eine 330er (!) drin war - kein Wunder, dass sie immer zu fett lief...

Fünfte Phase (1998/99) - ein neuer Schwall von Änderungen:

  • LUCAS Stahlflex Bremsleitung (sehr empfehlenswert!)
  • Sitzbankblech um etwa 10 cm gekürzt und neu bezogen:
    Schaumstoff-Isomatte zerschnippelt und in mehreren Bahnen als Polster verwendet, dunkelgrünes Kunstleder mit Pattex drübergeklebt, verbleibende Falten mit Takelgarn (Seglerbedarf) vernäht.
  • Passend zur grünen Sitzbank die Lackierung modifiziert (grün):
    außerhalb der Trimlines an Tank und Seitendeckel, Gabelrohrkappen
  • HAGON LOW Stoßdämpfer (tiefergelegt - boh!)
  • BSM Single Road Auspuff (Knatter!)
  • Katalysator von Hein Gericke
  • Ochsenaugen-Blinker
  • Einteilige Lenkerklemme von LOUIS
  • Kleine Chopperspiegel von LOUIS

Stand 2000 nach dem Winterlager (eigentlich bis heute):

  • Alles poliert, was Alu ist (vorher ggf. entlackt):
    • Lenkerschalter rechts und links (beim Zerlegen auf die innere Anordnung achten!)
    • Ringe von Tacho- und Drehzahlmesser
    • Obere Gabelbrücke (und alles, was da an Haltern und Kleinkram dran ist)
    • Bremstrommelgehäuse
    • Motordeckel auf beiden Seiten (LiMa, Kette, Getriebe)
  • Dabei hat sich herausgestellt, dass Beize nicht so gut geeignet ist, um den schwarzen Lack runterzukriegen, aber ein weicher (!) Kupferbürstenaufsatz für die Bohrmaschine (bzw. mehrere davon, weil die nicht lange halten). Für den Hochglanz kann ich das Polierset von Wunderlich empfehlen.
  • Die untere Gabelbrücke und das Verbindungsblech zwischen den Gabelbrücken haben einen silberfarbenen Anstrich bekommen (mit Silberbronze aus dem Baumarkt - war billig und hält einigermaßen gut).
  • Der Zylinder hat wieder den original vorgesehenen schwarzen Anstrich bekommen. Verwendet habe ich dafür Ofenlack aus dem Baumarkt (DM 6,50), der hält bis jetzt sehr gut!
  • Die Sitzbank wurde durch einen Fachmann neu bezogen.
  • Das zwischenzeitlich kaputtvibrierte Ölthermometer wurde gegen ein neues (RR) ersetzt.
  • Brems- und Kupplungshebel erneuert (von KEDO).
  • CHAINTEC automatischer Kettenöler (siehe hier)
  • Batterie durch Blei-Gel-Akku (12V; 1,3Ah) ersetzt.